5 gute Gründe für Satellit und IoT

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8. Oktober 2020

5 gute Gründe für Satellit und IoT

Satellit für IoT? 5 gute Gründe

Mit dem Aufkommen von IoT steigt der Bedarf an schnellen Netzwerkverbindungen. Schließlich muss die Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M) in Echtzeit erfolgen. Eine terrestrische Infrastruktur ist natürlich bereits vorhanden. Warum sich also überhaupt mit Satellit beschäftigen? Hier sind 5 gute Gründe dafür.

Grund 1: Er ist allgegenwärtig!

Richtig, wir haben bereits terrestrische Netzwerke. Warum sollte man sich also mit Satelliten beschäftigen? Immerhin funktioniert das IoT schon jetzt sehr gut und basiert hauptsächlich auf terrestrischen Netzwerken.

Aber Satellitensysteme haben in der Tat eine Menge Vorteile gegenüber terrestrischen Systemen als Basis für die drahtlose Datenübertragung zwischen Maschinen.

Erstens sind Satellitensysteme überall auf der Erde verfügbar. Das macht es einfach, auch die entlegensten Gebiete zu verbinden. Jene Orte, an denen terrestrische Systeme nicht verfügbar sind oder deren Installation zu kostspielig wäre.

Dies ist sowohl für die Industrie als auch für die Wissenschaft von Nutzen. Wissenschaftler, die in abgelegenen Gebieten arbeiten, werden nicht nur sicherer sein. Denn mit dem satellitengestützten IoT können sie mit Wearables ausgestattet werden, die Standort- und mögliche Gesundheitsdaten übertragen.

Sondern auch, dass manche Dinge vielleicht nicht mehr direkt beobachtet werden müssen. Stattdessen könnten Sensoren über M2M-Kommunikation Daten liefern.

Es ist nicht nur für die Wissenschaft. Das satellitengestützte IoT ist für viele Branchen gleichermaßen interessant. So wollen Bergbau- und Energieunternehmen bei Offshore-Projekten oder in abgelegenen ländlichen Gebieten verstärkt Sensornetzwerke einsetzen. Ohne Satellit wäre das kaum möglich.

Auch die gesamte Logistikbranche profitiert vom satellitengestützten IoT. Flotten und Frachtgut lassen sich selbst in den entlegensten Gebieten der Welt problemlos überwachen und verfolgen.

Eine intelligentere Ressourcenallokation ist nicht nur für die Privatwirtschaft, sondern auch für die öffentliche Verwaltung von entscheidender Bedeutung. IoT hilft beim Aufbau und der Überwachung von Städten. Natürlich ist der Satellit nicht nur wegen seiner Allgegenwärtigkeit die offensichtliche Wahl für die IoT-Basis. Seine Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit (siehe Gründe zwei und drei) sind ebenso wichtige Faktoren dafür.

Grund 2: Er ist schnell!

Zweitens sind Satellitensysteme unter vielen Bedingungen viel schneller als terrestrische Netzwerke. Dies wird immer wichtiger werden, wenn die Anzahl der im IoT verbundenen Geräte explodiert.

Aber sie sind nicht nur schnell in der Übertragung von Daten. Sie sind auch schnell aufgebaut. Für terrestrische Netzwerke muss in der Regel viel Infrastruktur aufgebaut werden. Das ist ein kostspieliger Prozess. Und es braucht auch Zeit.

Bei der Satellitentechnologie muss keine große Infrastruktur vorhanden sein, so dass ein Satellitenterminal in einem bestimmten Gebiet schnell eingerichtet werden kann. Außerdem funktioniert sie in der Regel rund um den Globus. Das bedeutet: Es besteht keine Notwendigkeit, Produkte und Dienstleistungen an lokale Systeme anzupassen.

Grund 3: Er ist zuverlässig!

Drittens sind satellitenbasierte Systeme im Vergleich zu terrestrischen Systemen extrem zuverlässig und wartungsarm.

Da das IoT immer mehr an Bedeutung gewinnt, werden sich diese Faktoren als entscheidend erweisen, um eine schnelle und zuverlässige Machine-to-Machine-Kommunikation zu ermöglichen. Und damit für alle Akteure in Branchen, die IoT nutzen. Schließlich muss die Geschwindigkeit in Echtzeit sein, damit die M2M-Kommunikation ihren Zweck erfüllen kann.

Die Verfügbarkeit und Abdeckung durch Satelliten liegen bei 99,9 %. Das übertrifft bei weitem alles, was ein zellulares Netzwerk bieten kann. Umweltbedingungen sowie die Netzwerkinfrastruktur können ein Mobilfunknetz leichter beeinträchtigen als ein satellitenbasiertes System. Schlechtes Wetter kann ein Satellitennetzwerk kaum stören. Da keine lokale Infrastruktur aufgebaut werden muss, gibt es auch wenig Wartungsaufwand.

Schließlich ist der Lebenszyklus der Satelliteninfrastruktur recht lang. Bei Mobilfunknetzen haben wir einen Übergang von 2G zu 3G zu 4G und jetzt zu 5G in einem sehr kurzen Zeitraum gesehen. Der Lebenszyklus der Satellitentechnologie ist jedoch viel länger.


Grund 4: Er ist innovativ!

Zugegeben, Innovation ist nicht das erste, was uns in den Sinn kommt, wenn wir an Satelliten denken. Immerhin gibt es sie schon eine Weile.

Nichtsdestotrotz haben die Fortschritte bei IoT und anderen Technologien auch die Innovation in der Satellitentechnologie beschleunigt. Wie die Satelliten selbst sind auch die IoT-Geräte über Satellit kleiner, günstiger und effizienter geworden.

Insbesondere wurde der Stromverbrauch optimiert, wodurch die benötigte Energiemenge reduziert wurde.

Auch die Geschwindigkeit der Nachrichtenübermittlung wurde optimiert. Sie ist jetzt viel schneller. Wie das? Satelliten-IoT-Dienste verwenden Paketdaten, die ohne den Overhead einer IP-Transaktion auskommen.

Gerade bei einfachen Datenübertragungen, wie z. B. Standortdaten, funktioniert dieser Prozess nahtlos und außerordentlich schnell. Der Effekt des Overheads im IP-Verkehr sollte nicht unterschätzt werden. Er kann bis zu 20-mal langsamer sein als der Satellitenverkehr!

Grund 5: Es kostet kein Vermögen!

Ja, eine Datenübertragung per Satellit kostet Geld. Aber das gilt auch für die Installation riesiger terrestrischer Netze. Da die Nachfrage nach satellitengestütztem IoT steigt, entwickeln sich neben immer günstigeren Satelliten-IoT-Geräten auch erschwinglichere Kommunikationsgebühren.

Ein Dreamteam: IoT und Satellit

Also sind Sie jetzt überzeugt? Wir glauben, dass dies fünf hervorragende Gründe sind, um Satellitenkommunikation als entscheidend für die zukünftige Entwicklung des IoT zu sehen. Die Zahl der angeschlossenen Geräte wächst immer schneller. Immer mehr Branchen nutzen das IoT, um ihre Prozesse zu optimieren. Da die Nachfrage wächst, werden schnelle, allgegenwärtige Netzwerkverbindungen zu einer Notwendigkeit – und das Satellitensystem kann genau das bieten.