
Der Sambesi, Lebensader des südlichen Afrikas, wurde mit Hilfe von CPN Satellite Services zum Schauplatz eines einzigartigen Gesundheitsprojekts. Mehr als zwei Monate lang, von Ende März bis Anfang Juni 2008, fuhr die „Roll Back Malaria Zambezi Expedition“ fast 3.000 Kilometer weit in Schlauchbooten von der Quelle im Hochland von Sambia bis ins Flussdelta in Mosambik, um Erfolge und Herausforderungen im Kampf gegen eine der schlimmsten Infektionskrankheiten der Welt ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken. Obwohl Malaria sowohl vermeidbar als auch behandelbar ist, sterben daran jedes Jahr zwischen einer und drei Millionen Menschen – alle 30 Sekunden ein Kind in Afrika.
„Schlecht verarbeitete Ausrüstung hätte schon nach wenigen Wochen den Belastungen nicht mehr stand gehalten“, so Andy Leemann, Co-Leiter der Sambesi-Expedition. „Das von CPN Satellite Services zur Verfügung gestellte BGAN-Terminal Explorer 500 widerstand jedoch den von den Stromschnellen verursachten Schlägen und Erschütterungen, Schlamm und Sand. Auch bei 95 Prozent Luftfeuchtigkeit funktionierte es tadellos. Auf der neun Wochen langen Expedition hatten wir nie Probleme bei der Herstellung der Satellitenverbindung.“
„Der Sambesi ist immer noch kaum erschlossen – auf weiten Teilen der 3000 Kilometer gibt es kein Handynetz. Und wenn es eines gibt, dann ist es viel zu langsam für den Versand von Daten“, sagt Helge Bendl, Co-Leiter der Sambesi-Expedition. „Das nur 1,3 Kilogramm leichte BGAN-Terminal Explorer 500 war in Kombination mit einem widerstandsfähigen Laptop unser mobiles Büro: Es ermöglichte uns Zugang zu Internet und E-Mail und sorgte für eine reibungslose Kommunikation zwischen der Crew und dem Support-Team, sowie zwischen den Journalisten an Bord und ihren Redaktionen.“ Tagesaktuell konnten Fotografien und Filmclips auf die Website www.zambezi-expedition.org hochgeladen werden – mit einer High-Speed-Datenübertragungsrate von bis zu 464 Kbps.
Ziel der Sambesi-Expedition war es, lokal und global politische Unterstützung für den Kampf gegen Malaria einzufordern und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu fördern. Bei ihrer Reise durch Angola, Namibia, Botswana, Sambia, Simbabwe und Mosambik stoppten die Schlauchboote der Expedition, um mit Personal der Gesundheitsbehörden an Bord die Malaria-Situation in entlegenen Gegenden zu dokumentieren und mit Medikamenten und Moskitonetzen konkrete Hilfe zu leisten. Mehr als 50 Journalisten aus der ganzen Welt reisten mit dem Team, um vor Ort die Situation kennen zu lernen und darüber zu berichten, wie Malaria erfolgreich zurückgedrängt werden kann. Zu den Besuchern an Bord zählten auch die südafrikanische Star-Sängerin Yvonne Chaka Chaka und Prinzessin Astrid von Belgien.
Die Roll Back Malaria Zambezi Expedition legte auch den Grundstein für ein Hilfsprojekt, das unter der Schirmherrschaft der südafrikanischen Staatengemeinschaft SADC realisiert werden soll. Das „Trans-Zambezi-Project“ wird Gesundheitsvorsorge, Tourismus und wirtschaftliche Entwicklung in der Region fördern und Millionen von Leben retten. Der Sambesi, Lebensader des südlichen Afrikas, wird so zu einem “Fluss des Lebens”.
Informationen zu den Produkten der CPN Satellite Services GmbH erhalten Sie auf unserer Homepage www.cpn.de oder per E-Mail an info@cpn.de.
Informationen zur Sambesi-Expedition gibt es im Internet unter www.zambezi-expedition.org
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